66 Vereine zu Gast beim 30. Jubi-Turnier

Nach genau 672 Spielen hatte die Turnierleitung gegen 19 Uhr „fertig“. Da hatte grade Matti von Harten vom TSV Lunestedt im Finale Herren 3000 den Sack mit 3:0 Sätzen zugemacht.

Henning Mattner, Tom Talinski, Wilko Becker, Kalle Schäfer, Stephan Grüne, Jann Remmers, Matthias Heeren und Maren Neudeck, sowie Verbandsschiedsrichter Ralph Uphoff (TTC Dree Möhlen Großheide) sorgten dafür, dass der neue Tischtennisball, erstmals beim Jubi-Turnier aus Plastik, Fahrt aufnehmen konnte.

Insgesamt fanden diesmal 66 Vereine aus 9 Bundesländern und den Niederlanden den Weg nach Sandhorst. Es wurden 672 Einzel/Doppel ausgespielt. Erstmals gingen die Meldungen nach drei Jahren wieder nach oben. „Wir freuen uns sehr als Veranstalter den Negativtrend der letzten drei Jahre überwunden zu haben“, so Turnierleiter Jan Willms. Besonders die „Funklassen“ Clickball und Vorgabe aber auch die Meldungen im Doppel legten ordentlich zu, sodass am Ende 326 Meldungen zu Buche standen. Am Freitag und Samstag wurde bis weit nach Mitternacht noch gespielt.

BW Hollage war mit 33 Meldungen am meisten in fast allen Konkurrenzen vertreten.

Sie stellten diesmal auch die größte Gruppe mit acht Spielern.

Heinz Block vom Oldenbroker TV aus der Nähe von Brake an der Unterweser, ist nicht nur besonders zu erwähnen da er der einzige Penholder Spieler war, nein, er reiste mit dem Fahrrad und Zelt an und trat an allen drei Tagen in diversen Klassen an. Sein Rückweg am Sonntag führte ihn dann über Sedelsberg, wo seine Eltern leben, zurück in die Wesermarsch. Nächsten Jahr sicherte er sein Kommen wieder zu.

Olaf Sweers, SV Wittmund, stand ganz oben in der Liste der Vielspieler. Er absolvierte insgesamt 30 Spiele mit 99 ausgetragenen Sätze und kam so auf ca. 12,5 Stunden Spieldauer am Tisch. Damit war er der absolute „Vielspielerchampion“. Respekt!

Die Krone in der leitungsstarken Herren 3000 konnte sich Matti van Harten vom TSV Lunestedt aufsetzen. Er war der mit Abstand nach Ranglistenpunkten stärkste Spieler und das zeigte sich dann auch im Endspiel gegen Emil Schreiber vom 1. FC Gievenbeck aus NRW. Im Finale setzte er sich klar mit 3:0 durch.

Trostrundensieger wurde hier der Niederländer Desmond Jansen von TTV Red Stars Venray,

Alle Ergebnisse wurden in Echtzeit auf diesesmal drei Bildschirmen projiziert. 66 Vereine u.a. aus Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Schleswig-Holstein, Sachsen, Hamburg, Bremen, Rheinland-Pfalz, NRW und Niedersachsen nutzten die Gelegenheit sich auf die neue Saison vorzubereiten.

Eine der längsten Anreisen hatten drei Spieler (Vater und seine Söhne) vom TSV 1847 Weilheim aus der Nähe von München.

Viele Teilnehmer zelteten wieder auf dem Pausenhof der Freien Waldorfschule Ostfriesland.

In der Cafeteria versorgte das Cateringteam unter der Regie von Christian Wolf neben vielen weiteren Helfern alle Übernachtungsgäste mit einem Frühstück zum Sattessen.

Die ostfriesischen Spieler hatten wieder insgesamt einen schweren Stand konnten aber mit einigen guten Ergebnissen aufwarten.

Manni Gertje vom SV Komet Walle wurde Dritter bei den Senioren 40. Christian Eisenhauer ebenfalls Wallster sicherte sich Platz 3 in der Herren 1800 Klasse.

Die Wittmunderin Jenny Bienert, die für den Regionalligisten SG Marßel Bremen antrat, siegte bei den Damen 3000 und bei den Herren 1800.

Henning Mattner spielte stark beim Clickball auf und belegte einen sehr guten dritten Platz.

Celine u. Danielle Mussbach von TuRa Marienhafe belegten Platz 1 und 2 bei den Mädchen.

Die Hausherren vom TuS Sandhorst schrieben sich im Doppel in die Siegerliste ein. Tom Talinski mit Partner Kalle Schäfer unterlagen erst im Finale und durften sich über Platz 2 freuen.

Am Ende des Turniers wurde Jan Willms als Turnierleiter von seinem Team verabschiedet.

„30 Turniere seien genug und eine schöne Zahl um sich etwas zurückzuziehen“, sagte er zum Abschied. Sein größter Wunsch sei es, dass für das 31. Jubi-Turnier 2020 ein Nachfolger schnell gefunden werde. Der neue Spartenleiter, Wilko Becker, sicherte ihm zu, dass die Sparte alles daran setzen wolle, das Jubi-Turnier weiter fortzuführen.

Die Meldezahlen schnellten mit 326 deutlich zur Freude aller wieder nach oben. Besonders die „Funklassen“ Clickball und Vorgabe aber auch die Meldungen im Doppel legten ordentlich zu.

Heinz Block vom Oldenbroker TV ist nicht nur besonders zu erwähnen, da er der einzige Penholder Spieler war, nein, er reiste mit dem Fahrrad aus der Nähe von Brake mit Zelt an und trat an allen drei Tagen in diversen Klassen an. Sein Rückweg am Sonntag führte ihn über Sedelsberg wo seine Eltern leben.

Ergebnisse, Spielerlisten und Platzierungen

Bildergalerie 30. Jubi-Turnier

Matti van Harten vom TSV Lunestedt hier im Halbfinale.

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