Tür zur Meisterschaft beim 9:5 Sieg in Rechtsupweg jetzt weit offen!

Nun war es also soweit. Der 20. Februar war endlich gekommen. Spitzenspiel – Do or Die – wie es im Sport so schön heisst.

Sandhorst in Rechtsupweg. Das Spiel des Ersten gegen den Zweiten. Es war klar, dass sollte man verlieren, man wieder den Gang in die Relegation würde gehen müssen. Ein Sieg hingegen und man ist der ersehnten Meisterschaft ein deutliches Stück näher gekommen.

Rund 30 Zuschauer folgten eben diesem Ruf des Spitzenspiels und sie sahen ein Spiel, welches an Dramatik, Kampfkraft, Nervenkitzel und tollen Ballwechseln kaum zu überbieten ist.

Beide Mannschaften traten in Bestbesetzung an und in den ersten beiden Doppeln wurde klar, was dieses Spiel ausmachen würde. Doppel 2 (Talinski/Schlake) musste sich nach erfolgreichen ersten Satz der stark spielenden Rechtsupweger Kombination Voss/Ulmann in 4 Sätzen geschlagen geben. Dies war der erste Doppelverlust für den TuS in der Rückrunde. Das Spitzendoppel Gövert/Schäfer bekam es mit den Abwehrstrategen Müller/Janssen zu tun. In teils tollen Ballwechseln wollte sich keins der Team geschlagen geben und am Ende war es das TuS-Doppel, welches mit 19:17 im 5. Satz nach Abwehr von 2 Matchbällen die Oberhand behielt.

Im abschließenden Duell der 3er-Doppel besiegten Grüne/Goldbeck die Rechtsupweger Garthoff/Stenzhorn souverän mit 3:0.

So ging es mit einer 2:1 Führung in die erste Einzelrunde. Dort hatte es Talinski gegen den gut aufgelegten Angriffsspieler Voss sehr schwer und unterlag mit 0:3. Im Duell der Materialspezialisten verlor Grüne gegen Müller die ersten beiden Sätze glatt. Irgendwann machte es aber Klick und er kämpfte sich zurück ins Spiel. Beim Stand von 8:10 im 4. Satz wehrte er 2 Matchbälle ab und gewann dann anschließend den 5. Satz sicher und so stand es 3:2.

Im mittleren Paarkreuz lieferten sich zunächst Gövert und Ulmann tolle Ballwechsel doch Ulmann war an diesem Tag zu stark und so hieß es auch dort 0:3. Schlake hatte im Anschluß mit Garthoff große Schwierigkeiten, drehte aber einen 1:2 Satzrückstand noch in einen Sieg und so führte man abermals mit einem Punkt (4:3).

Im unteren Paarkreuz traf Goldbeck auf seinen benoppten Angstgegner Habbe und lag schnell mit 0:2 im Hintertreffen. Nach toller Aufholjagd verlor er leider den 5. Satz deutlich. Schäfer hingegen machte es deutlich besser. Auch er lag zunächst zurück, kämpfte sich aber gegen den stark spielenden Stenzhorn zurück ins Match und erkämpfte am Ende mit 11:9 im 5. Satz einen ganz wichtigen Punkt. So hieß es in jedem Paarkreuz 1:1 aber die TuS lag immer noch in Führung (5:4).

In der zweiten Einzelrunde gab es im oberen Paarkreuz schnelle Spiele zu sehen. Müller besiegte Talinski (3:0) und Grüne behielt über Voss mit 3:0 die Oberhand (Spielstand 6:5).

Danach lief es einfach. Schlake wehrte gegen Ulmann im 5. Satz 3 Matchbälle ab und drehte ein 7:10 noch in ein 12:10. Unglaublich mit welcher mentalen Stärke er die „weisse Weste“ im mittleren Paarkreuz wahrt. Gövert bekam es mit Garthoff zu tun und mit zunehmender Spieldauer spielte sich Gövert in einen wahren Rausch und siegte völlig verdient mit 3:1.

So lag es an Schäfer, das Spiel zu beenden. Und er machte es spannend. Sehr spannend sogar. Nicht Wenige hätten im 5. Satz nach 0:6 Rückstand noch auf ihn eine Flasche Chantré gewettet. Doch mit einer unglauben Ruhe schaffte es das Unfassbare. Er drehte den Rückstand gegen Jannssen noch in einen 11:8 Sieg und sicherte seinem Team damit den 9:5 Auswärtssieg. Unglaublich!!!

In Anbetracht der Tatsache, dass 3 Spiele nach abgewehrten Matchbällen gewonnen wurde, war dies natürlich ein glücklicher wenn auch toll erkämfter Sieg.

Das Spitzenspiel war aber vor allem ein unglaublich packendes Spiel auf Augenhöhe, der beiden mit Abstand besten Mannschaften der 1. Bezirksklasse und hatte eigentlich keinen Sieger verdient.

Einen herzlichen Dank an alle Zuschauer und an die gastgebende Mannschaft für die schöne After-Game-Party mit einigen Getränken (manche mit wenig- andere mit etwas mehr Umdrehungen).

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Bericht Stephan Grüne

Rechtsupweg Sieg2_200216

2 Kommentare

    • Tom Talinski on 22. Februar 2016 at 15:10
    • Antworten

    Ich schließe mich an! Die Stimmung war der absolute Kracher. Es war laut, emotional und fair. Super!
    Ein glücklicher Sieg, der aber ob unserer Kampfkraft letztendlich auch nicht unverdient war und von Rechtsupweger Seite fast noch besser akzeptiert wurde als von uns.
    Ich persönlich bin heilfroh, dass die Jungs mich mitgezogen haben diesmal. Beim Feiern war ich dann wieder auf Augenhöhe…. 😀

    • Heiko Schlake on 21. Februar 2016 at 10:08
    • Antworten

    Einen Dank an alle, die da waren und mit und für uns geklatscht haben. Ein toller Nachmittag mit einem extrem guten Gegner. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht!!

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