Satzung

                                                                                    Satzung als pdf zum Download

Präambel
Der TuS Sandhorst e.V. gibt sich folgendes Leitbild, an dem sich das Vereinsleben und die
Arbeit der Organe, der Amts- und Funktionsträger sowie aller sonstigen Mitglieder orientieren.
Der Verein, seine Amtsträger und Mitarbeiter bekennen sich zu den Grundsätzen eines
umfassenden Kinder- und Jugendschutzes und treten für die körperliche und seelische
Unversehrtheit und Selbstbestimmung der anvertrauten Kinder und Jugendlichen ein. Der
Verein, seine Amtsträger und Mitarbeiter pflegen eine Aufmerksamkeitskultur und führen
regelmäßig Präventionsmaßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor
sexualisierter Gewalt im Sport durch.
Der Verein tritt für einen doping- und manipulationsfreien Sport ein.
Der Verein ist parteipolitisch und religiös neutral. Er vertritt den Grundsatz religiöser,
weltanschaulicher und ethnischer Toleranz und Neutralität.
Der Verein wendet sich entschieden gegen Intoleranz, Rassismus und jede Form von
politischem Extremismus.
Der Verein fördert die Inklusion behinderter und nichtbehinderter Menschen und die
Integration von Menschen mit Zuwanderungshintergrund. Er verfolgt die Gleichstellung der
Geschlechter.

A. Allgemeines
§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
(1) Der Verein führt den Namen Turn- und Sportverein (TuS) Sandhorst e.V. Er hat seinen
Sitz in Aurich-Sandhorst und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Aurich unter der
Nr. VR 291 eingetragen.
(2) Der TuS Sandhorst e. V. wurde am 13.09.1967 gegründet.
Die Vereinsfarben sind rot-schwarz.

Der Verein führt das folgende Wappen:tus-logo
Farberklärung:
oben und rechts: rot
links: schwarz
Schrift und Emblem:
weiß

(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins
(1) Der TuS Sandhorst e.V. mit Sitz in Aurich-Sandhorst verfolgt ausschließlich und
unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“
der Abgabenordnung.
(2) Der Verein fördert
– Leibesübungen und Breitensport auf gemeinnütziger Basis
– körperlich-geistige Gesundheit zur Erlangung bzw. Wahrung von Lebenskraft
und Lebensfreude.
Er verpflichtet sich des Amateurgedankens, der olympischen Idee und der Wahrung
des turnerischen und sportlichen Ideals.
(3) Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Errichtung von Sportanlagen, die
Einrichtung von Übungs- und Trainingsgruppen für den Freizeit-, Wettkampf-,
Breiten- und Gesundheitssport sowie durch kulturelle und gesellige Angebote
verwirklicht.
(4) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(5) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(6) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

§ 3 Grundsätze und Werte der Vereinstätigkeit
Der TuS Sandhorst e.V. verhält sich in Bezug auf Parteipolitik, Konfessionen und
Rassenfragen neutral.

B. MITGLIEDSCHAFT
§ 4 Arten der Mitgliedschaft
Der Verein hat folgende Mitglieder:
– ordentliche Mitglieder
– Ehrenmitglieder (einschl. Ehrenvorsitzende).

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen. Zu verwenden und bindend ist dafür das
gültige Beitrittserklärungsformular.
(2) Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr können nur mit schriftlichem
Einverständnis der/s gesetzlichen Vertreter/s aufgenommen werden, der/die damit
gleichzeitig die Zustimmung zur Wahrnehmung der Mitgliedsrechte und –pflichten durch
den Minderjährigen erteilen. Die gesetzlichen Vertreter verpflichten sich damit, auch dem
Verein gegenüber für die Beitragspflichten des Minderjährigen nach dieser Satzung bis
zur Volljährigkeit des Mitgliedes persönlich zu haften.
(3) Mit der Abgabe der schriftlichen Beitrittserklärung gilt der Bewerber als vorläufig
aufgenommen.
(4) Die Aufnahme der Mitglieder erfolgt durch den Vorstand.

§ 6 Erlöschen der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch
– Austritt
– Ausschluss
– Tod des Mitglieds.
(2) Der Austritt aus dem Verein muss dem Vorstand schriftlich angezeigt werden.
Er kann nur 6 Wochen vor/zum Quartalsende erfolgen:
bis 15.02. zum 31.03.
15.05. zum 30.06.
15.08. zum 30.09.
15.11. zum 31.12.

Maßgebend ist das Datum des Eingangs der Kündigung beim Vorstand.
Verspätet eingehende Austritte werden erst zum nächstmöglichen Quartalstermin
wirksam (siehe oben).
Die Mitgliedsbeiträge sind bis zum Ende der Mitgliedschaft zu entrichten.
Der Austritt wird erst wirksam, wenn alle Verpflichtungen dem Verein gegenüber
erfüllt worden sind.
Der Vorstand ist berechtigt, in begründeten Fällen Ausnahmen zuzulassen.
(3) Der Vorstand kann Mitglieder, die länger als 6 Monate ihre Beiträge schuldhaft nicht
bezahlt haben bzw. auf 2 Mahnungen nicht reagiert haben, ausschließen.
(4) Ein Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied
– grobe Verstöße gegen die Satzung oder Ordnungen begeht;
– in grober Weise den Interessen des Vereins und seiner Ziele zuwiderhandelt;
– sich grob unsportlich verhält;
– dem Verein oder dem Ansehen des Vereins durch unehrenhaftes Verhalten,
insbesondere durch Äußerung extremistischer Gesinnung oder durch Verstoß gegen
die Grundsätze des Kinder- und Jugendschutzes, schadet.
(5) Der Vorstand oder mindestens zehn Mitglieder können unter Angabe der Gründe den
Antrag auf Ausschluss eines Mitgliedes stellen. Der Vorstand hat dem Mitglied davon
Kenntnis zu geben, mit der Aufforderung, sich innerhalb von zwei Wochen nach
Zustellung zu rechtfertigen.
(6) Mit der Einleitung des Ausschlussverfahrens ruhen alle Rechte des Betroffenen.
(7) Über den Ausschluss eines Mitgliedes bei Widerspruch entscheidet mit 2/3
Stimmenmehrheit der Ehrenausschuss des Vereins.
Der/die Ausgeschlossene kann bei der nächsten Mitgliederversammlung Berufung
einlegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig mit einfacher Mehrheit.
Der ordentliche Rechtsweg ist ausgeschlossen.
(8) Durch Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen jegliche Rechte gemäß § 7 Abs. 1.

C. Rechte und Pflichten der Mitglieder
§ 7 Rechte
(1) Den Mitgliedern steht das Recht auf Benutzung der dem Verein zur Verfügung stehenden
Übungsplätze, vereinsinternen Räumlichkeiten, sanitären Anlagen und Geräte für den in
§ 2 bezeichneten Zweck nach Maßgabe der Benutzungsordnung zu.
(2) Die pflegliche Behandlung der Einrichtungen und Geräte ist Pflicht. Für vorsätzliche und
grob fahrlässige Beschädigungen ist das betreffende Mitglied haftbar.

§ 8 Pflichten
Die Mitglieder sind verpflichtet:
– die Satzungen und Ordnungen sowie die gefassten Beschlüsse zu befolgen;
– dem Verein Änderungen der Bankverbindung, der Anschrift sowie der E-Mail-
Adresse mitzuteilen;
– die Interessen des Vereins zu wahren;
– die Beiträge pünktlich zu entrichten;
– Handlungen zu vermeiden, die das Ansehen des Vereins schädigen.

§ 9 Beiträge
(1) Jedes Mitglied hat einen Beitrag zu zahlen, der von der Mitgliederversammlung
festgesetzt wird (§ 12 Abs. 3 c).
(2) Die Beitragszahlung beginnt mit dem Datum, des vom Mitglied in der Beitrittserklärung
angegebenen/gewünschten Eintrittsdatums.
Falls kein Eintrittsdatum angegeben wurde, mit dem 1. des Monats des Unterschriftsdatums
auf der Beitrittserklärung und endet mit dem Erlöschen der Mitgliedschaft (§ 6
Abs. 1 und 2).
Der Beitrag ist eine Bringschuld.
(3) Über Ermäßigung und Erlass von Beiträgen, Kurzmitgliedschaften und Sonderbeiträge
entscheidet der Vorstand.

D. Organe des Vereins
§ 10 Organe
(1) Organe des Vereins sind:
a) die Mitgliederversammlung
b) die außerordentliche Mitgliederversammlung
c) der Vorstand
d) der erweiterte Vorstand
e) der Ehrenausschuss.
(2) Die Mitglieder der Vereinsorgane nehmen ihre Aufgabe grundsätzlich ehrenamtlich wahr.
(3) Vorstandsaufgaben können im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten durch
Beschluss der Mitgliederversammlung entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages
oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26 a EStG
ausgeübt werden.
(4) Zur Erledigung von Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist
der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten hauptberuflich
Beschäftigte einzustellen.
(5) Die Mitglieder und Mitarbeiter haben einen Aufwendungsanspruch nach § 670 BGB für
solche Aufwendungen, die ihnen nachweislich durch die Tätigkeit für den Verein
entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto und
Telefon.

§ 11 Die Mitgliederversammlung
(1) Die den Mitgliedern zustehenden Rechte werden in der ordentlichen
Mitgliederversammlung als oberstem Organ des Vereins durch Beschlussfassung der
anwesenden stimmberechtigten Mitglieder ausgeübt.
(2) Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
(3) Wählbar sind alle stimmberechtigten Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben
und im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte sind.
(4) Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet in der Regel einmal jährlich statt. Die
Mitgliederversammlung sollte bis zum 30. April des Geschäftsjahres durchgeführt
werden.
(5) Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand unter Bekanntgabe der Tagesordnung,
mindestens 2 Wochen (14 Wochentage) vorher.
(6) Die Einberufung erfolgt schriftlich (Email oder Brief).
(7) Die Einladung gilt als form- und fristgerecht erfolgt und dem Mitglied zugegangen, wenn
diese drei Werktage vor Ende der Bekanntgabefrist an die zuletzt vom Mitglied dem
Verein bekanntgegebene Adresse oder Email-Adresse nachweisbar versandt wurde.
Fehlerhafte und veraltete Adressen gehen zu Lasten des Mitglieds.
(8) Alle Mitglieder sind berechtigt bis eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich
Anträge zur Tagesordnung mit Begründung beim Vorstand einzureichen.

§ 12 Aufgaben der Mitgliederversammlung
(1) Der ordentlichen Mitgliederversammlung steht die Entscheidung in allen
Vereinsangelegenheiten zu.
(2) Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die
Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
(3) Der Mitgliederversammlung unterliegen insbesondere folgende Entscheidungen:
a) Wahl der Vorstandsmitglieder
b) Bestätigung der gewählten Spartenleiter/innen
c) Bestimmungen der Grundsätze über die Beitragserhebung
d) Entlastung des Vorstandes/der Organe
e) Wahl des/der Kassenprüfers/in und eines/r Ersatz-Kassenprüfers/in
f) Beschlussfassung über Satzungsänderungen
g) Beschlussfassung über Auflösung des Vereins.
(4) Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu erstellen.
Sie muss folgende Angaben enthalten:
– Ort, Tag und Stunde der Versammlung
– Namen von Versammlungsleiter und Protokollführer
– Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder
– Feststellung über die ordnungsgemäße Ladung
– Tagesordnung
– Feststellung über die Beschlussfähigkeit
– Anträge zur Beschlussfassung (ggf. mit Begründung)
– Art der Abstimmung
– genaues Abstimmungsergebnis (ja/nein/ungültig etc.)
– bei Wahlen, die Personalien der Gewählten und ihre Erklärung, ob sie die Wahl
annehmen
– Unterschrift der/des Protokollführers und der/des Versammlungsleiters/Vorsitzenden.
Das Protokoll ist in der nächsten Mitgliederversammlung den Teilnehmern
bekanntzumachen.
(5) Die Beschlüsse werden durch einfache Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten
Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
(6) Abweichend vom Absatz 5 können Beschlüsse nach § 12 Abs. 3 f
(Satzungsänderungen) nur mit 3/4 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten
Mitglieder gefasst werden.
(7) Die Auflösung des Vereins kann gemäß § 12 Abs. 3 g nur von 4/5 der erschienenen
stimmberechtigten Mitglieder in einer nur zu diesem Zweck einberufenen
Versammlung beschlossen werden.
(8) Zur Änderung des Vereinszweckes ist die Zustimmung aller erschienenen
stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

§ 13 Außerordentliche Mitgliederversammlung
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand einzuberufen, wenn ein
dringender Grund vorliegt oder (gem. § 37 BGB) 10% der stimmberechtigten Mitglieder
sie schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangen. § 11 Abs. 5, 6 und
7 gelten entsprechend.

§ 14 Der Vorstand
(1) Der Vorstand setzt sich zusammen aus:
a) dem/der Vorsitzenden
b) dem/der 2. Vorsitzenden (Versicherungswesen, Festangelegenheiten)
c) dem/der 3. Vorsitzenden (Öffentlichkeitsarbeit, Presse, Seniorenfragen)
d) dem/der Schatzmeister/in (Finanzen und Verwaltung)
e) dem/der Schriftführer/in (Protokollführung, Präsentationen)
f) dem/der Sportwart/in (Sportbetrieb)
g) dem/der Jugendwart/in (Jugendfragen, Jugendförderung)
(2) Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt jeweils auf zwei Jahre.
Wiederwahl ist zulässig.
(3) Der geschäftsführende Vorstand gem. § 26 BGB (Vorstand) besteht aus:
a) dem/der Vorsitzenden
b) dem/der 2. Vorsitzenden
c) dem/der 3. Vorsitzenden
d) dem/der Schaftzmeister/in
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des geschäftsführenden
Vorstandes gemeinschaftlich vertreten.
(4) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach den Bestimmungen der Satzung und
nach Maßgabe der von der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse und
überwacht die einzelnen Sparten.
Er erstattet auf der Mitgliederversammlung den Jahresbericht und legt den
Haushaltsplan vor.
Er ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder, davon
mindestens zwei aus Abs. 1 a) – d) anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher
Mehrheit gefasst.
Bei Pattsituationen entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bzw. bei dessen
Abwesenheit das nächstfolgende anwesende Vorstandsmitglied in Reihenfolge Abs. 1 b) – d).
(5) Soweit eine Ergänzungswahl notwendig wird, bestellt der Vorstand bis zur nächsten
Mitgliederversammlung einen stimmberechtigte(n) Vertreter(in).
(6) Der Vorstand kann zur Bearbeitung spezieller Aufgaben ständige oder zeitlich begrenzte
Ausschüsse (Projektausschuss) einsetzen und eine(n) Ausschussvorsitzende(n)
benennen.

§ 15 Der erweiterte Vorstand
(1) Der erweiterte Vorstand setzt sich aus den gewählten Mitgliedern des Vorstandes und
den Spartenleitern zusammen.
(2) Der erweiterte Vorstand ist der Vermittler und das Bindeglied zwischen dem Vorstand
und den Sparten. Er ist ein Beratungsorgan.
(3) Der erweiterte Vorstand tagt mindestens einmal pro Quartal.

§ 16 Der Ehrenausschuss
(1) Der Ehrenausschuss ist ein Schlichtungsgremium des Vereins.
(2) Er setzt sich zusammen aus den ehemaligen Vereinsvorsitzenden, Ehrenvorsitzenden,
Ehrenmitgliedern und vom Vorstand berufenen langjährigen und erfahrenen
Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern.
(3) Die Sitzungen des Ehrenausschuss werden auf Bedarf vom Vorsitzenden einberufen
und geleitet. Sofern er selbst betroffen ist, bestimmt der Ehrenausschuss einen
Sitzungs vorsitzenden aus seinen Reihen.

§ 17 Jugend des Vereins
(1) Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann der Jugend das Recht zur
Selbstverwaltung im Rahmen der Satzung und der Ordnungen des Vereins
eingeräumt werden.
(2) In diesem Falle gibt sich die Jugend eine eigene Jugendordnung, die der Genehmigung
des Vorstandes bedarf.
(3) Die Leitung und Überwachung der Jugendordnung obliegt dem Jugendwart.
(4) Die Jugend entscheidet über den Jugendwart in Absprache mit dem Vorstand über die
Verwendung der ihr zufließenden Mittel.

E. Aufgaben der Vorstandsmitglieder
§ 18 Der/die Vorsitzende
(1) Der/die Vorsitzende beruft den Vorstand ein, so oft er/sie es für erforderlich hält oder
wenn zwei Vorstandsmitglieder es beantragen, mindestens jedoch einmal monatlich.
(2) Der/die Vorsitzende – bei seiner/ihrer Abwesenheit eine(r) seiner/ihrer
Stellvertreter(innen) – in der in § 14 Abs. 1 gegebenen Reihenfolge – leitet die
Verhandlungen der Organe.
(3) Der/die Vorsitzende hat die Niederschriften/Protokolle zu unterschreiben.

§ 19 Der/die 2. Vorsitzende
(1) Er/sie vertritt den/die Vorsitzende(n) bei dessen Abwesenheit.
(2) Er/sie ist Bearbeiter/in für alle Versicherungsfragen/-angelegenheiten.
(3) Er/sie ist Vorsitzende(r) des Festausschusses.

§ 20 Der/die 3. Vorsitzende
(1) Er/sie ist zuständig für die Öffentlichkeits- und Pressearbeit
– Spartenübergreifend
– Bei Bedarf und auf Anfrage Berater/in der Sparten in o.a. Fragen.
(2) Seniorenfragen / -angelegenheiten
– Er/sie ist Bindeglied zwischen den Senioren und dem Vorstand.
(3) Er/sie überwacht und steuert Ehrungen gemäß § 25 und der Ehrenordnung.

§ 21 Der/die Schatzmeister/in (Finanzen und Verwaltung)
(1) Der/die Schatzmeister/in (Finanzen und Verwaltung) verwaltet das Vereinsvermögen
und legt Rechnung in der Mitgliederversammlung.
(2) Nebenkassen darf er/sie nicht führen.
(3) Er/sie hat die Mitgliederverwaltung inne, einschl. Mitgliederlisten, Beitragserhebung und –
bearbeitung.
(4) Im Rahmen der Teilnahme des Vereins am Online-Banking-Verfahren und der damit
zusammenhängenden Abwicklung von Bankgeschäften wird der Verein vertreten durch
den/die Schatzmeister/in. Im Vertretungsfall werden die Bankgeschäfte durch ein
anderes Vorstandsmitglied abgewickelt.

§ 22 Der/die Schriftführer/in
(1) Ihm/ihr obliegt jegliche Protokollführung der spartenübergreifenden Vereinsorgane.
(2) Der/die Schriftführer/in erstellt, bearbeitet oder unterstützt durch
– Präsentationen (Plakate, Werbeunterlagen etc.)
– Veranstaltungsunterlagen/-schriftgut
– Einladungen
– Urkunden
– Schriftverkehr auf Anforderung des/der Vorsitzenden.
(3) Er/sie unterstützt, soweit erforderlich den/die Schatzmeister/in (Finanzen und
Verwaltung) bei der Mitgliederverwaltung.

§ 23 Der Sportwart
(1) Der/die Sportwart/in ist im Einvernehmen mit dem Vorstand für einen ordnungsgemäßen
und reibungslosen Sportbetrieb im TuS Sandhorst verantwortlich.
(2) Er/sie koordiniert notwendige Terminpläne für größere und spartenübergreifende
Sport-, Übungs- und Trainingsveranstaltungen.
(3) Er/sie ist Bindeglied zwischen dem Vorstand und den Sparten des Vereins.
(4) Er/sie ist zuständig für die Lehrgangsplanung/-koordinierung.

§ 24 Der/die Jugendwart/in
(1) Er/sie ist Bindeglied zwischen den Jugendlichen des Vereins und dem Vorstand.
(2) Er/sie ist zuständig für die Lehrgangsplanung/ -koordinierung im Jugendbereich.
(3) Er/sie übernimmt die Leitung einer eventuell eingerichteten Jugendabteilung bzw.
Wahrnehmung aller Aufgaben im Zusammenhang mit § 17 der Satzung.

F. Allgemeine Bestimmungen
§ 25 Sparten
(1) Der Vorstand des TuS Sandhorst kann Sparten einrichten, die den satzungsgemäßen
Zielen entsprechen.
(2) Der Vorstand setzt bis zur ersten Wahl durch die Spartenversammlung einen
Spartenvorstand ein.
(3) Die Sparten können sich eigene Ordnungen geben, die nicht im Widerspruch zur
Vereinssatzung stehen dürfen. Die Ordnungen sind vom Vorstand zu genehmigen.
(4) Der Spartenvorstand setzt sich nach Maßgabe der Sparten oder der Fachverbände
zusammen. Es müssen mindestens ein(e) Spartenleiter/in und ein(e) Stellvertreter/in
gewählt werden.
Die Spartenvorstände werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
(5) Die Spartenvorstände haben alle zwei Jahre, rechtzeitig vor der Mitgliederversammlung,
zu einer Spartenversammlung einzuladen.
(6) Von dieser Versammlung ist der Vorstand des TuS Sandhorst unter Einhaltung einer
Frist in Anlehnung an § 11 Abs. 5 rechtzeitig in Kenntnis zu setzen.

§ 26 Kassenprüfung
(1) Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer/innen und zwei Ersatzkassenprüfer/
innen, die nicht dem geschäftsführenden Vorstand angehören dürfen.
(2) Die Amtszeit der Kassenprüfer/in und der Ersatzkassenprüfer/in beträgt zwei Jahre,
wobei ein(e) Kassenprüfer/in und ein(e) Ersatzkassenprüfer/in in geraden und ein(e)
Kassenprüfer/in und ein(e) Ersatzkassenprüfer/in in ungeraden Jahren gewählt werden.
Die Wiederwahl für eine weitere Amtszeit ist zulässig.
(3) Die Kassenprüfer/innen prüfen einmal jährlich die gesamte Vereinskasse mit allen
Konten, Buchungsunterlagen und Belegen. Die Kassenprüfer/innen sind zur
umfassenden Prüfung aller Kassen und aller Unterlagen in sachlicher und rechnerischer
Hinsicht berechtigt. Sie haben darüber dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu
erstatten. Die Kassenprüfer/innen erstatten der Mitgliederversammlung einen
Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte
die Entlastung des/Kassenwartes/in und der übrigen Vorstandsmitglieder.

§ 27 Ehrungen
(1) Besonders verdiente Mitglieder des Vereins können zu Ehrenmitgliedern ernannt
werden.
(2) Aus dem Amt scheidende/geschiedene Vorsitzende können aufgrund ihrer Verdienste
zum Ehrenvorsitzenden ernannt werden.
(3) Langjährige Treue und Verdienste werden durch Verleihung von Ehrennadeln und/oder
Urkunden etc. ausgezeichnet.
(4) Einzelheiten zu Abs. 1 – 3 werden über eine Ehrenordnung durch den Vorstand
geregelt.

§ 28 Ordnungen
(1) Der Verein gibt sich zur Regelung der internen Abläufe des Vereinslebens
Vereinsordnungen.
(2) Alle Vereinsordnungen sind nicht Bestandteil dieser Satzung und werden daher nicht in
das Vereinsregister eingetragen. Die Ordnungen dürfen der Satzung nicht widersprechen.
(3) Für Erlass, Änderung und Aufhebung einer Vereinsordnung ist grundsätzlich der
Vorstand zuständig, sofern nicht an anderer Stelle in dieser Satzung eine abweichende
Regelung getroffen wird. Die Ordnungen werden mit einer Mehrheit von 2/3 der
Mitglieder des Vorstandes beschlossen.
(4) Vereinsordnungen können bei Bedarf für folgende Bereiche und Aufgabengebiete
erlassen werden:
a) Geschäftsordnung für die Organe des Vereins
b) Finanzordnung
c) Beitragsordnung
d) Wahlordnung
e) Jugendordnung
f) Ehrungsordnung.
Darüber hinaus kann der Vorstand weitere Ordnungen erlassen.
(5) Zu ihrer Wirksamkeit müssen die Vereinsordnungen den Adressaten der jeweiligen
Vereinsordnung, insbesondere den Mitgliedern des Vereins bekannt gegeben werden.
Gleiches gilt für Änderungen und Aufhebungen.

§ 29 Datenschutz im Verein
(1) Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Vereins werden unter Beachtung der
gesetzlichen Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG)
personenbezogene Daten über die persönlichen und sachlichen Verhältnisse der
Mitglieder des Vereins in der Datenverarbeitung des Vereins gespeichert, übermittelt und
verändert.
(2) Jedes Mitglied hat das Recht auf
a) Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten,
b) Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie unrichtig
sind,
c) Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sich bei behaupteten
Fehlern weder deren Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt,
d) Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung
unzulässig war.
(3) Den Organen des Vereins und allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es
untersagt, personenbezogene Daten unbefugt anderen als zu den zur jeweiligen
Aufgabenerfüllung gehörenden Zwecken des Vereins zu verarbeiten, bekannt zu geben,
Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das
Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.

§ 30 Auflösung des Vereins und Anfallsberechtigung
(1) Im Falle einer Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt
das Vereinsvermögen an die Stadt Aurich mit der Zweckbestimmung, dass dieses
Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu
verwenden ist.
(2) Für einen Beschluss zur Auflösung des Vereins sind die Auflagen gemäß § 12 Abs. 7
zu erfüllen.

§ 31 Schlussvorschriften
(1) Diese Satzung tritt am Tage der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft und tritt an die
Stelle der bisherigen Satzung.
(2) Die vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung des TuS Sandhorst e.V.
am 11.02.2016 beschlossen.

(Martin Janssen)
1.Vorsitzender

(Jan Willms)
2. Vorsitzender

(Hildegard Willms)
3. Vorsitzende

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.tus-sandhorst.de/wordpress/satzung-des-tus-sandhorst-e-v/